Olaf Hesse beendete das Jahr mit dem Gewinn des Fernschachweltmeistertitels, nachdem er am 1. März 2025 seine zweite GM-Norm im 5th Marian Vinchev Memorial A erreichte.
Der Deutsche Fernschachbund gratuliert offiziell und informiert im nächsten Newsletter detailliert über seinen Erfolg.
Erst heute haben wir erfahren, dass unser Fernschachfreund Helmut Bliss im Februar 2024 verstorben ist. Im Jahr 2022 wurde Helmut Bliss für seine fünfzigjährige Mitgliedschaft im BdF mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet.
Wir werden das Andenken an Helmut Bliss in Würde bewahren.
Zunächst war Deutschland gar nicht zur Teilnahme berechtigt, weil weder im 12. Halbfinale noch im 11. Finale einer der Qualifikationsplätze erreicht werden konnte. Dann zog überraschend ausgerechnet der amtierende Europameister Wales zurück und Deutschland konnte aufgrund des an sich "undankbaren" vierten Platzes im letzten Finale nachrücken. Und nun startet Deutschland mit der nominell stärksten Mannschaft (ELO-Schnitt 2526)!
Unter der Führung von GM Gerhard Müller geht folgende Mannschaft ins Rennen:
Brett 1 GM Müller, Gerhard (Osnabrück) 2 GM Kögler, Klaus 3 SIM Schwenck, Mathias 4 SIM Repp, Heinrich 5 GM Tauber, Hans 6 SIM Pöss, Frank 7 GM Windhausen, Georg 8 SIM Bellmann, Herbert
Insgesamt hatten sich erfreulicherweise 18 BdF-Mitglieder zur Teilnahme beworben, so dass wir die Möglichkeit hatten, eine wirklich schlagkräftige Mannschaft ins Rennen zu schicken. Die damit automatisch verbundene Favoritenrolle wird sicher zur besonderen Vorsicht auf Seiten unserer Gegner führen. Außerdem sind anscheinend speziell die Niederländer sehr ehrgeizig, sie konnten für das 1. Brett den eine Zeit lang inaktiven Super-GM David A. van der Hoeven (ELO 2641) gewinnen!
Es verspricht also spannend zu werden, und so wünsche ich dem Team gemeinsam mit dem BdF-Vorstand viel Freude mit den Partien und ein erfolgreiches Abschneiden.
Das Turnier beginnt erst am 1. September, aber die Tabelle kann bereits hier auf dem ICCF-Server eingesehen werden.
Thomas Schwetlick hat die aktuellen Fernschach-Wertungszahlen (FWZ) für Ende Juli zur Verfügung gestellt. Die FWZ-Suche als auch die FWZ-Listen und Turnierauswertungen wurden aktualisiert.
Eine weitere Meisterschaft konnte beendet werden - diesmal die 23. Rapid-FSM. Leider unter nicht gewöhnlichen Umständen. Der FSF Reinecke befindet sich erneut im Krankenhaus und es ist ungewiss, wann er wieder ans Brett zurückkehren kann. Wir wünschen eine schnelle und vollständige Genesung! Nach Gewährung von insgesamt 25 Tagen Sonderurlaub hat sich der Turnierleiter Horst Wilshusen in Absprache mit dem Turnierdirektor entschlossen, entsprechend der alten und für dieses Turnier gültigen Turnierordnung (§ 9 (8)) die Partien des genanten Schachfreundes abzubrechen und diese zu nullen. Alle anderen Partien endeten mit Remis. Damit ergibt sich nach Auslosung folgender Endstand: https://www.bdf-schachserver.de/de/tour/crosstable?tourid=24756
Neuer und 23. Rapid - Fernschachmeister ist damit der Schachfreund Gerd Wichert. Auf den Plätzen folgen Dr. Andreas Gabel und Thorsten Eckhardt. Herzlichen Glückwunsch!
Nach gut 27 Monaten ist ein spannendes Turnier von sieben Damen zu Ende gegangen, die 29. offene Deutsche Frauen-Fernschachmeisterschaft 2023/2024. Die letzte Partie zwischen Karin Martins und Elisabeth Albrecht ist gespielt. Sie endete nach 92 Zügen remis. Elisabeth Albrecht hätte gewinnen müssen, um mit den lange führenden Kirstin Achatz und Barbara Bold, jeweils 9 Punkte und die gleiche SB-Wertung von 40 Punkten, aufzuschließen. Nach dem Remis in der letzten Partie teilt sich Elisabeth Albrecht mit CCE Simone Martin den dritten Platz mit 8,5 Punkten und der gleichen SB-Wertung von 39 Punkten.
Die ersten vier Spielerinnen verloren keine Partie. Den fünften Platz belegte Dagmar Aden mit 4 Punkten, Sechste wurde Karin Martins mit 3 Punkten und Siebte Stefanie Vinken mit Null Punkten.
Wir gratulieren ganz herzlich Kirstin Achatz und Barbara Bolz zur Deutschen Frauen-Fernschachmeisterschaft sowie Elisabeth Albrecht und Simone Martin zu Ihren dritten Plätzen.
Wir verlinken abschließend die letzte Turnierpartie zwischen Karin Martins und Elisabeth Albrecht und anschließend die Turniertabelle.
Wir danken auch Michael Müller-Töpler für seine langjährige Turnierleitung der Deutschen Frauen-Fernschachmeisterschaften.
Am 24. April 2025 verstarb mit Friedrich "Fritz" Baumbach einer der bekanntesten Fernschachspieler der Welt, der 1988 als zweiter Deutscher nach Horst Rittner (1971) Weltmeister im Fernschach wurde - zu einer Zeit, als Computer im Fernschach noch keine Rolle spielten. Seine hohe Spielstärke im Nahschach (DDR-Meister 1970) und seine analytischen Fähigkeiten verhalfen ihm zu diesen Erfolg.
Fritz Baumbach, der von 1993 bis 2010 Präsident unseres Bundes und von 1995 bis 1999 Generalsekretär des ICCF war, wurde am 25. Juli auf dem Auferstehungsfriedhof in Berlin-Weißensee, Indira-Gandhi-Straße 110 beigesetzt. Die Trauerfeier fand in engstem familiären Rahmen statt. Doch auch seine Vereinskameraden und Weggefährten hatten nur wenige Stunden später die Möglichkeit Fritz ihre letzte Ehre zu erweisen. Sein letzter Verein, der Schachclub Friesen Lichtenberg, hatte die Trauerfeier organisiert und rund zwanzig Freunde verabschiedeten sich von Fritz:
Das spannend verlaufene Thematurnier T369-B45-S Sizilianisch, Taimanov-Variante 1. e4 c5 2. Sf3 e6 3. d4 cxd4 4. Sxd4 Sc6 5. Sc3 gewannen IM Günter Schulz und Jürgen Dannehr mit je 5,0 Punkten und der gleichen SB-Wertung von 17,75. Den dritten Platz belegte CCM Burkhard Naeter mit 4,5 Punkten, Vierter wurde Hans Wagner mit 3,5 Punkten vor Klaus Jödden mit 2,0 Punkten.