Jahrestage von Fernschachmeistern
2. November
Werner Stern
(†)
Fernschach-Großmeister (2009), Internationaler Fernschachmeister (1967), Deutscher Fernschachmeister, Fernschach-Europameister 1965 und 1974. Nach der deutschen Wiedervereinigung zog er nach Bremen. [Nachruf im BdF-Newsletter]
4. November
Dieter Mohrlok
(†)
Industriekaufmann aus Stuttgart. Internationaler Meister seit 1969, Internationaler Fernschachmeister, Fernschach-Europameister 1992, Teilnehmer für die BRD an den Schach-Olympiaden 1962-64, 1970 und 76. BRD-Mannschaftsmeister 1978 mit Königsspringer Frankfurt.
7. November
Erich Thiele
(†)
Fernschach-Europameister 1968, Internationaler Fernschachmeister seit 1970 (DDR)
Klaus Ulrich Groth (†)
Anwalt, Schachspieler und -organisator aus Duisburg. Mit seinem Verein PSV Duisburg 1920 war er in den 1990er Jahren in der 1. Bundesliga. Er konnte dafür viele bekannte Spieler engagieren (Nunn, Chalifman, Unzicker). Mit der Meldung eines Schachcomputers am ersten Brett sorgte er für Schlagzeilen.
Zum verstorbenen Schachgenie Bobby Fischer hielt er regelmäßigen Kontakt, als dieser in Jugoslawien lebte.
1999 stand er im Finale der Fernschach-Europameisterschaft.
10. November
Reinhard Moll
Fernschach-Großmeister und Fernschach-Olympiasieger mit Deutschland. Er gewann dreimal den Fernschach-Weltpokal.
14. November
Eduard Dyckhoff
(†)
Erlernte mit 5 Jahren das Schachspiel. Nachdem er bis 1914 Nahschach spielte, trat er ab 1928 als Fernschachspieler hervor. 1929, 1930 und 1931 wurde er Meister des Internationalen Fernschachbundes IFSB.
16. November
17. November
Volker-Michael Anton (†)
Anton war Fernschachgroßmeister (1987) und Internationaler Fernschachmeister (1983) und stammte aus Magdeburg. 1995 holte er mit der DDR-Fernschachauswahl die letzte olympische Medaille (Bronze) für die DDR. Er war seit frühester Kindheit schwerstbeschädigt. In der DDR spielte Anton bei MSO Magdeburg in der DDR-Oberliga und -Liga. [Nachruf des MDR]