"Ehrenamtliche"
Kurzporträts
über sich
und Fernschach

 

 

 

 

Tom Mirbach - Leiter des BdF-Turnierbüros
(Vorstellungsmonat: Januar 2006)

 

Tom Mirbach
Thomas (Tom) Mirbach

geb. am 04.02.1970, verheiratet mit Elke (Tierärztin)
Wohnort: Langerwehe (in der Nähe von Aachen)
Beruf:
Seit Januar 2005 arbeitet Tom Mirbach hauptberuflich "nur" noch in der eigenen Tierarztpraxis; er ist für den "administrativen" Bereich sowie die Anmeldung zuständig. Außerdem betreibt er einen kleinen Futtermittelhandel.
Hobbys:
Fernschach (seit 1987), Marathon, Fußball und die eigene Hundezucht (Cavalier-King-Charles Spaniels)
Größter Fernschacherfolg:
Aufstieg in die Meisterklasse 2004 sowie Aufstieg mit der FS-Mannschaft Zugzwang Bocholt in die 1. Bundesklasse.
Ehrenamtliche FS-Tätigkeit:
Zurzeit ist Tom Mirbach als Turnierleiter beim BdF für die Pyramiden-Turniere verantwortlich sowie Teamcaptain im Kuba-Länderkampf. Seit 2001 ist er bei der ICCF als Turnierleiter tätig (Championsleague, Serverturniere, etc. ...).
Längste / Kürzeste FS-Partie:
Längste Partie: Zu Beginn seiner FS-Zeit gegen einen Kanadier (per Post), fast 5 Jahre. Kürzeste Partie: 4 Züge nach einem Aufstellungsfehler seinerseits.
Schönstes FS-Erlebnis:
Der Kontakt durch eine FS-Partie mit einem 89-jährigen Berliner. Der Schriftwechsel war sehr interessant und eine Bereicherung.
Größter sportlicher Erfolg:
Aufstieg mit dem TUS 08 Langerwehe (Fußball) von der Verbandsliga in die damalige 3. Liga (Oberliga Nordrhein) und Teilnahme am New York Marathon 2005.
Zur Person (eigene Erklärung):
Erlernt habe ich das Schachspiel, wie so viele, von meinem Vater. Anfangs verlor ich natürlich die meisten Partien, was dazu führte, dass das ein oder andere Spiel durch die Gegend flog. Ich war als Kind sehr (zu) ehrgeizig.

Leider habe ich nie in einem Nahschachverein gespielt, was ich sehr bedaure. Neben dem Fußballspiel war einfach keine Zeit noch einem weiteren Verein beizutreten. Und meine Eltern hätten mir mit Sicherheit "einen Vogel gezeigt", wenn ich mich da auch noch so stark engagiert hätte. Schließlich gab es so "nebenbei" ja auch noch die Schule. Da kam es mir sehr gelegen, dass ich durch einen ehemaligen Nachbarn an das FS-Spiel herangeführt wurde.

Schnell zog mich dieses faszinierende Spiel in seinen Bann und lässt mich bis heute nicht los. Anfangs per Post, später per E-Mail und nun überwiegend über den Server werden die Züge übermittelt, wobei es für mich immer noch etwas Besonderes ist, eine FS-Karte aus dem Ausland zu erhalten. Meistens mit ein paar Zeilen versehen, machen sie für mich immer noch den Reiz des FS-Spiels aus. Als Nebeneffekt hat sich auch mein Englisch sehr verbessert, was im nachhinein wohl meine ehemalige Englischlehrerin sehr freuen wird.

Mein Hang zur Archivierung kommt mir im FS sehr zugute. Zahlreiche Ordner und Bücher "zieren" mein Arbeitszimmer und die Aufgabe eines Team Captains in Mannschaftskämpfen oder die Turnierleiter-Tätigkeit machen mir mindestens genauso viel Spaß und Freude, wie das Spielen selbst.