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Chess960

Der Deutsche Fernschachbund e. V. (BdF) bietet seinen Mitgliedern verschiedene Spielmöglichkeiten zu Chess960, auch als "Fischer-Random-Schach" bekannt, an. Neben der jährlichen Deutschen Chess960-Fernschachmeisterschaft sind dies auch "einfache" Chess960-Turniere und Sonderturniere. Unter "Aktuelle Spielmöglichkeiten" finden Sie weitere Informationen hierzu.

Seien Sie herzlich zur Teilnahme am BdF-Angebot zu Chess960 eingeladen!

 

Einige Infos zu Chess960

Diese Schachvariante geht auf eine Idee von Ex-Weltmeister Robert ("Bobby") Fischer zurück, der sie im Juni 1996 in Buenos Aires (Argentinien) der Öffentlichkeit vorstellte. Sein Ziel war es, dem Talent und der Kreativität des Spielers wieder mehr Bedeutung zu geben und dem Auswendiglernen von Eröffnungsvarianten einen Großteil des Sinns zu nehmen.

Die Figuren werden nicht wie üblich vor Spielbeginn auf ihren angestammten Positionen aufgestellt, sie erhalten ihr Ausgangsfeld grundsätzlich über das Ergebnis einer Auslosung zugewiesen. Die Eröffnungsstellungen müssen die folgenden Regeln erfüllen:

  1. Die Bauern nehmen ihre üblichen Positionen ein.
  2. Die weißen Figuren werden auf der ersten Reihe aufgestellt.
  3. Der weiße König steht zwischen den weißen Türmen.
  4. Ein weißer Läufer steht auf einem weißen Feld, der andere auf einem schwarzen.
  5. Die schwarzen Figuren nehmen die Positionen gegenüber ihren jeweiligen weißen Kontrahenten ein.
Nach diesen Regeln lassen sich 960 verschiedene Eröffnungspositionen erzeugen (daher auch der Name Chess960). Die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens ist gleich. Eine dieser möglichen 960 Ausgangsstellungen ist die übliche Anfangsstellung im Schach (sie trägt die Nummer 518), die natürlich durch Zufall wie jede andere Stellung entstehen kann.

Chess960 wird nach den üblichen Schachregeln gespielt. Eine Anpassung ist nur hinsichtlich der Rochade notwendig, denn der König und die Türme stehen zu Spielbeginn nicht auf den üblichen Feldern.
Rochiert der König in Richtung der a-Linie (lange Rochade), so steht er nach der Rochade auf der c-Linie, der rochierende Turm auf der d-Linie. Rochiert der König aber in Richtung der h-Linie (kurze Rochade), so steht er nach der Rochade auf der g-Linie, der rochierende Turm auf der f-Linie. Die Endpositionen der beteiligten Figuren entsprechen somit jeweils genau denen im normalen Schach.
Entgegen der sonst üblichen Einschränkung, dass der König bei der Rochade kein besetztes Feld überschreiten darf, darf er bei Chess960 das Feld überspringen, auf dem der rochierende Turm gestanden hat. Dies ist allerdings die einzige Figur, deren Platz der König bei der Rochade überqueren darf.