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Liebe Fernschachfreundinnen und Fernschachfreunde,

Sie möchten einmal für Deutschland spielen, Sie haben Interesse an der Teilnahme an einem Länderkampf des Deutschen Fernschachbundes e.V. (BdF)? Dann sind Sie hier richtig!

Es starten kontinuierlich Fernschach-Wettkämpfe gegen Vertretungen anderer Länder, teilweise auch Kontinente. An dieser Art des Wettstreits können alle BdF-Mitglieder teilnehmen, unabhängig von der Spielstärke und der Spielklasse, in der sie eventuell die Klassenturniere/Aufstiegsturniere mitspielen.
Es gibt auch keine Wartezeiten für neue Mitglieder; in Mannschaftskämpfe eingeteilt wird nach verfügbaren Plätzen und entsprechend der Vereinbarung mit den Vertretern der anderen Länder.

Ein Startgeld wird nicht erhoben, die in Länderkämpfen erzielten Ergebnisse werden für die Berechnung der ELO-Zahlen berücksichtigt.

Ihr Deutscher Fernschachbund e. V. (BdF)

Aktuell in Vorbereitung stehende Länderkämpfe:

Europa vs Germany (Post)
Start: 30.9.2017 (70 Bretter); Meldeschluss: 30.7.2017

Deutschland vs Schweiz (Server)
Start: 1.9.2017 (ca. 60 Bretter)

 

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an Länderkämpfen haben, dann teilen Sie dies bitte einem der beiden folgenden Fernschachfreunde mit:

Länderkämpfe mit dem Zugaustausch "Post": Uwe Eschert, Waldheimer Str. 14, 01159 Dresden,
E-Mail: PostLK@fernschachbund.com

Bitte geben Sie bei Interesse an Postländerkämpfen auch folgende Zusatzinfos: Wie lauten Ihre BdF-Mitgliedsnummer und Ihre ICCF-Nummer, wie hoch ist aktuell Ihre Elo-Zahl und möchten Sie nur in Europa spielen oder auch gegen Mannschaften aus Übersee?

Länderkämpfe mit dem Zugaustausch "Server" oder "E-Mail": Rudolf Rohs
E-Mail: Laenderkaempfe@Fernschachbund.com

 

Länderkämpfe im Deutschen Fernschachbund e.V. (BdF) - Was kann man sich darunter vorstellen?

Hierzu ein paar Ausführungen auf der Basis von Informationen von Rudolf Rohs, einer von zwei Organisatoren der BdF-Länderkämpfe:

Wie in allen Sportverbänden werden auch im Fernschach internationale Vergleichskämpfe auf der Ebene des Weltfernschachbundes ICCF ausgetragen. Neben den offiziellen Meisterschaften wie der Fernschach-Olympiade gibt es auch Freundschaftsspiele, die im Fernschach Länderkämpfe heißen. Der Begriffsbestandteil "Kämpfe" ist absolut berechtigt, weil hier genauso um den Sieg gerungen wird in den anderen Mannschaftskämpfen, und doch läuft es etwas anders, weil der BdF Rücksicht auf den Gegner nehmen muss. Diese Rücksichtnahme liegt darin, dass das deutsche Team jeweils in der Spielstärke und der Spielerzahl dem gegnerischen Team angepasst wird.

Warum das? An einem Beispiel wird deutlicher, worum es dabei geht:
Schauen wir uns dazu mal an, wie es aussieht, wenn Deutschland gegen einen an Mitgliedern viel schwächeren Verband spielt:
Der BdF hat fast 2000 Mitglieder und ist damit mit Abstand die größte Fernschachnation der Welt. Zu rund einem Drittel spielen die BdF-Mitglieder auch international. Tritt der BdF nun gegen eine andere Landesvertretung an, hat diese regelmäßig ein viel niedrigeres Spielerpotenzial. Nehmen wir mal eine realistische Größe von 130 Spielern in einem Land an (dieser Rechnung liegen aktuelle Beispieldaten zugrunde). Nur mal angenommen, dass beide Länder ein Team für die Fernschach-Olympiade stellen. Dort treten 6 Spieler je Mannschaft an, beide Teams versuchen ihre besten Spieler aufzubieten. Wenn es gelänge, die besten Spieler nach der Elo-Zahl aufzubieten, hätten alle deutschen Spieler eine Wertungszahl von mehr als 2600. Im Land mit der kleineren Fernschachgemeinde wäre es dagegen vielleicht nur ein Spieler mit diesem Rating und der schwächste Spieler im Team hätte vermutlich schon deutlich unter Elo 2500. Voraussichtliches Ergebnis wäre ein hoher deutscher Sieg.

In Länderkämpfen soll es aber spannend zugehen und der Spielspaß wird großgeschrieben. Die Spieleranzahl wird vorab vereinbart, es kommen viel mehr Teilnehmer zum Einsatz als im Rahmen z.B. einer Olympiade.
Im Verhältnis kann es schnell dazu kommen, dass auf der Seite des Länderkampfgegners jedes zweite Mitglied teilnimmt, sagen wir mal 50 bis 60 Spieler insgesamt bei einer etwas größeren Veranstaltung. Würde auch jeder zweite Deutsche mitspielen wollen und der Mannschaftsführer nur die stärksten Spieler mit Ihren Meldungen berücksichtigen, würden bei Deutschland nur Spieler mit einer Elo von ca. 2400 oder höher eingesetzt, während das gegnerische Team auch Spieler mit geringer Fernschacherfahrung und geringer Spielstärke einsetzen würden. Dies würde aber bedeuten, dass 80 % oder mehr der deutschen Fernschachspieler nie mit einem Einsatz rechnen könnten und die Länderkämpfe sehr langweilig und einseitig verlaufen würden.
Deshalb passen sich die deutschen Teams in den Freundschaftsspielen dem Gegner an. Gegen kleine und junge Fernschachnationen spielen deshalb schwächere Teams als gegen die großen und etablierten.
Die Länderkämpfe sind also echte Länderspiele, wenn auch auf variablen Spielniveau. Aber jeder Mitspieler ist ein echter Nationalspieler, wenn auch nicht unbedingt im A-Team. Es kann also jeder mitspielen, wenn man auch aus den obengenannten Gründen nicht immer zum Einsatz kommt. Aber jeder, der möchte, kommt zum Einsatz, oft auch an der Seite großmeisterlicher Spitzenspieler.
In Länderkämpfen gilt grundsätzlich jeder Punkt genauso viel wie ein anderer, also kann auch das letzte Brett die Niederlage des Spitzenspielers ausgleichen oder dessen Erfolg entwerten. Jeder kämpft für jeden und jeder Einsatz ist wichtig für die Mannschaft. Dabei ist der BdF sehr erfolgreich. Von den letzten 80 Länderkämpfen haben die deutschen Teams nur zwei Mal nicht gewonnen.

 

Weitere Informationen hält das BdF-Wiki bereit.

 

BdF-Länderkampf-Jingle
(komponiert von Walter Geiger)