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Engines ist ...
Ehrensache

 

 

 

 

 

Fernschach unter Engine-Verbot

Normalerweise sind im Fernschach alle Hilfsmittel erlaubt. Dies gilt für den Einsatz von Büchern, spielstarken Vereinskameraden und auch für Computer. Schachprogramme, die Züge berechnen können, so genannte Engines, sind im normalen Fernschach ein erlaubtes Hilfsmittel wie jedes andere. Normalerweise, nicht aber hier, nicht aber in diesem Spielbereich!

In diesem Spiel- und Turnierbereich gilt ein absolutes Engine-Verbot! Alle Züge der Partien werden von beiden Spielern ohne den Einsatz von Engines gefunden. Das heißt, dass eine Engine weder selbst gefundene Züge kontrollieren noch Zugvorschläge machen darf. Houdini, Fritz, Shredder, Rybka und Co. bleiben hier schlicht außen vor.

Erlaubt ist der Einsatz von Datenbanken. So wie man in einem Buch nach Vorläuferpartien und Varianten suchen darf, darf man dies auch mit Hilfe von Datenbanken wie Chessbase. Der Unterschied zur Engine ist, dass Datenbanken, so wie Bücher, nur "reproduzieren", Züge aber nicht selbst errechnen.

Dieser Spielbereich ist völlig eigenständig. Er ermöglicht keine Qualifikationen mit Geltung für den allgemeinen Spiel- und Turnierbereich. Auch für die Ermittlung der allgemeinen Fernschach-Wertungszahlen (FWZ) werden die Ergebnisse dieses Spielbereichs nicht berücksichtigt.
Verstöße gegen das Engine-Verbot bringen somit keine Vorteile im übrigen Fernschach.