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Frühere Schulungen

Ein Service des Leistungsreferenten ICCF-GM Matjaz Pirs

Schulung: 23.5.2017

Das Thema der Schulung war die Anforderung und Auswahl zukünftiger Kaderspieler.

Zunächst gilt es zwei Gebiete zu trennen:
Für die Olympiade ist der Leistungsreferent Matthias Kribben verantwortlich, für alle anderen Mannschaftsturniere der Leistungsreferent Matjaz Pirs.

Dies bedeutet für Matjaz Pirs, dass nicht nur Spitzenspieler von ihm betreut werden, sondern auch Spieler, die gerade erst mit dem Fernschach angefangen haben. Da jeder Spieler die Chance hat, in einem Team zu spielen, muss eine Vielzahl von Spielern über einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten beobachtet werden, um deren Entwicklung zu verfolgen. So beginnt die Arbeit eines Leistungsreferenten jedes Mal aufs Neue.

Sollten dabei Spieler in den Fokus des Leistungsreferenten geraten, wird sich dieser mit ihnen in Verbindung setzen. In diesem Gespräch geht es dann um die Details der Ausstattung eines jeden Spielers, z.B. mit welchen Datenbanken, Eröffnungsbüchern oder auch Engines er spielt und mit welchem PC der Spieler arbeitet.

Dem Zweck zu erfahren, welche Voraussetzungen der Spieler erst einmal selbst schaffen muss, dienen z.B. die Schulungsvideos.

Weitere Details können dem Video entnommen werden, das wie gewohnt bei Matjaz Pirs schachschule_pirs@gmx.de erhältlich ist.


Schulung: 27.4.2017

Die Themen der Schulung waren:

  1. Zeitüberschreitung beim ICCF und Dauer der Bearbeitungszeit,
  2. Mittelspiel, wie und mit welcher Engine analysiere ich,
  3. Endspiel, wie und mit welcher Engine analysiere ich.

Das erste Thema wurde in einer 10-minütigen Behandlung eingehend erklärt. Dabei wurde auch hervorgehoben, dass die Spieler auch selbst gefordert sind, sich mit den wichtigsten Regeln zu befassen und sich diese im Regelwerk auch gezielt anzusehen.

Die Themen 2 und 3 wurden ausführlich anhand von Stellungsbeispielen erklärt. Dabei wurde auch darauf eingegangen, wie falsch Engines in gewissen Stellungen in ihren Bewertungen liegen können, wenn ihnen die menschliche Hilfe fehlt.

Das Video zur Schulung ist in gewohnter Weise bei FS-GM Matjaz Pirs erhältlich (schachschule_pirs@gmx.de).


Schulung: 23.3.2017

Die Themen der Schulung waren:

Wie bereite ich mich zum Turnierbeginn auf meine Gegner vor?
Wie nutze ich bei den Engines Buch- und Hashfiles?


In einem Video über 60 Minuten beantwortet der Leistungsreferent des Deutschen Fernschachbundes e.V. (BdF) Matjaz Pirs diese Fragen.

Das Video zur Schulung ist in gewohnter Weise bei FS-GM Matjaz Pirs erhältlich (schachschule_pirs@gmx.de).


Schulung: 23.2.2017

Die Themen der Schulung waren:

Fragestellung: Was sollte der Fernschachspieler bei der Auswahl des Eröffnungsrepertoirs beachten?

  1. Basiswissen über die Werte von Bauern und Figuren im Schachspiel und wie sich diese im Laufe einer Partie verändern.
  2. Schachliches Basiswissen: Hier wurden die Themen, die ein Schachspieler kennen muss, vorgestellt, z.B. Bauernstrukturen, Zentrumsformen der Bauern, Eröffnungsstrategie, die man beachten sollte, usw.
  3. In praktischen Beispielen wurde im Video vorgestellt, welche Folgen es hat, 1.d4 d5 oder 1.d4 f5 zu ziehen.
  4. Es wurde erklärt, welche Räume in einer Schachpartie aus der Sicht des BdF-Leistungsreferenten entstehen, und anhand von Beispielen aufgezeichnet (eigener strategischer Raum, eigene Kontrollzone und gegnerischer strategischer Raum).
  5. Im Resumee hat der BdF-Leistungsreferent einen möglichen Weg vorgestellt, um sich ein richtiges Eröffnungsrepertoir zu erstellen und sich vorher Basiswissen über das Schachspiel zu verschaffen.

Alle vier angemeldeten Teilnehmer haben sich zuvor dem einführenden Test unterworfen, ob der Zugang technisch möglich ist. Hier hatten sie den Login geschafft. Zum Schulungstermin aber gelang einem Teilnehmer der Login nicht, ein zweiter hatte vergessen, Mikrofon und Lautsprecher zu aktivieren. So wurde die Schulung regulär mit zwei Personen und einem weiteren Teilnehmer, der nichts hörte, durchgeführt. Ein Teilnehmer hatte eine schlechte WLAN-Verbindung, was dazu führte, dass Nebengeräusche entstanden, die den schulenden Leistungsreferenten beinträchtigten. Er führte die Schulung dennoch zu Ende, da er keine Lösung parat hatte. Dabei hoffte er, dass das Video zur Veranstaltung dennoch brauchbar sein würde. Nach 1,5 Stunden Schulungsdauer ergab ein Test, dass das Video unbrauchbar war (Nebengeräusche). Der Leistungsreferent hat die Schulung am Folgetag mit einem Schachfreund wiederholt und neu aufgenommen.


Das über die Schulung erstellte Video kann demgemäß per E-Mail unter Angabe der BdF-Mitgliedsnummer bei M. Pirs angefordert werden. Dieses Angebot gilt auch für Interessenten, die nicht an dieser Schulung teilgenommen haben.


Schulung: 26.1.2017

Die Themen der Schulung waren:

  1. Welche Datenbanken sollte ein Fernschachspieler nutzen, um eine richtige Entscheidung bei der Zugauswahl zu treffen?
  2. Welche CTG und BIN Books sollte ein Fernschachspieler benutzen?
  3. Auf Wunsch eines Teilnehmers wurde eine Agenda erstellt, welche Engine in welcher Phase der Partie geeignet ist. Im Video zur Schulung ist auch erklärt, warum diese Auswahl gerade so getroffen worden ist.
  4. Zusätzlich wurde von GM Pirs erläutert, wie man Hash von den Engines speichert und bei einer Neuanalyse wieder aufrufen kann.

Leider konnte die Schulung nur mit 3 Teilnehmern durchgeführt werden, weil der 4. Teilnehmer sich nicht einloggen konnte, was an einer älteren Team Viewer-Version lag. Bei der Bestätigung zur Anmeldung für jede Schulung bietet GM Matjaz Pirs einen kostenlosen Test zur Benutzung des Team Viewer an. Dieses Angebot sollte unbedingt angenommen werden, denn bei zur Veranstaltung auftretenden Problemen ist eine Anmeldung über Team Viewer nicht möglich, eine kurzfristige Lösung kann dann nicht gefunden werden.


Das über die Schulung erstellte Video kann per E-Mail unter Angabe der BdF-Mitgliedsnummer bei M. Pirs angefordert werden. Dieses Angebot gilt auch für Interessenten, die nicht an dieser Schulung teilgenommen haben.


Schulung: 29.12.2016

Am 29.12.2016 fand die erste angekündigte und ausgeschriebene Fernschach-Schulung durch den BdF-Leistungsreferenten Matjaz Pirs statt. Thema war der Einsatz von Engines im Fernschachspiel. Es nahmen vier Mitglieder mit einer erheblich unterschiedlichen ELO-Struktur (vom Spieler ohne ICCF-ELO bis hin zum Spieler mit 2386-ELO-Punkten) teil. Interessant dabei war, dass alle Teilnehmer sich für die BdF-Einladungsturniere angemeldet hatten und die Schulung dafür nutzen wollten, ihr Wissen über Engines vor diesem Hintergrund zu erweitern.

Die Themen der Schulung waren:

  1. Art des Denkens, wie sind Engineparameter programmiert?
  2. Welche Engine sollte man in der Eröffnung benutzen, welche im späten Mittelspiel und welche im Endspiel und mit welchen Einstellungen?
  3. Was ist ein Polyglot-Eröffnungsbuch und wozu dient es?
  4. Anhand von vier Beispielen wurden Schwächen von Engines aufgezeigt, die dazu führen, dass sie keinen Weg zum Sieg finden, und wie der Fernschachspieler sie zu einem Sieg führen muss.

Die Schulung wurde nach ca, 1,5 Stunden beendet, ihr Verlauf wurde auf Video aufgenommen. Die Teilnehmer der Schulung erhielten automatisch den Video-Link per E-Mail.

Es gibt - auch nachgehend - die Möglichkeit für nicht teilnehmende Mitglieder des Deutschen Fernschachbundes e.V., den Link zum Video zu erhalten. Wer diese Möglichkeit für sich nutzen möchte, wendet sich unmittelbar an den BdF-Leistungsreferenten Matjaz Pirs.

Hinweis: Das Video zur Schulung am 29.12.2016 (aktuell über Dropbox verfügbar) hat eine Größe von 374 MB. Es muss vollständig heruntergeladen werden, damit es gestartet werden kann.