Rezensionen (Einstellungsjahr 2011) von Uwe Bekemann |
the Modern Benoni
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Richard Palliser |
Advanced Chess Tactics
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Lev Psakhis |
Chess Evolution September 2011
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Arkadij Naiditsch (Verantwortlicher Bearbeiter) |
Grünfeld-Indische Verteidigung Band Eins / Band Zwei
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Boris Awruch |
beating unusual chess defences: 1 e4
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Andrew Greet |
The Petroff: an Expert Repertoire for Black
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Konstantin Sakaev |
Koltanowski Phoenix Attack
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David Rudel |
Lessons with a Grandmaster
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Boris Gulko & Dr. Joel R. Sneed |
the Slav - move by move
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Cyrus Lakdawala |
play the Benko gambit
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Nicolai V. Pedersen |
The Four Knights Game
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Andrey Obodchuk |
Karpov´s Strategic Wins 1 & 2
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Tibor Károlyi |
Informator Band 110
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Matanovic u.a. |
Centre-Stage and Behind the Scenes
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Yuri Awerbach |
Fighting the French: A new Concept
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Denis Yevseev |
No Passion For Chess Fashion
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Alexander Raetsky und Maxim Chetverik |
Mastering Chess Strategy
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Johan Hellsten |
modern chess: move by move
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Colin Crouch |
Invisible Chess Moves
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Emmanuel Neiman, Yochanan Afek
Zur Aufgabenstellung schreiben die Autoren (in Übersetzung): "Weiß verlor diese Partie. Es hätte gereicht, einen einzigen Zug zu finden, um zu gewinnen. Sehen Sie, welchen?" |
New In Chess Yearbook 99
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Editor: Genna Sosonko |
Attacking Chess, The King´s Indian Volume 2
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David Vigorito |
The Complete Hedgehog Volume 2
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Sergey Shipov |
Wojo´s Weapons Volume 2
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Jonathan Hilton, Dean Ippolito |
Chess Lessons
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Vladimir Popov |
the Scotch game
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Yelena Dembo & Richard Palliser |
The French
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Simon Williams |
slay the Spanish!
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Timothy Taylor |
Unglaubliche Schachpartien
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Martin Rieger |
1.d4 - Ratgeber gegen Unorthodoxe Verteidigungen
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Valeri Bronznik
Nach der Arbeit mit diesem Werk drängt sich mir ein Tipp auf, den ich den Lesern geben möchte: Beginnen Sie, wenn Sie sich ein Kapitel vornehmen, mit dem Fazit! Bronznik ist es m.E. außerordentlich gut gelungen, dort nicht nur die Kernaussagen zur behandelten Eröffnung in den Fokus zu stellen, sondern auch seine wichtigsten Ratschläge auf den Punkt zu bringen. Wenn er eine Eröffnung für inkorrekt hält, dann sagt er es in aller Klarheit hier. Wie Weiß am besten vorgeht, erfährt der Leser zwar auch in der theoretischen Erörterung zuvor, konzentriert aber noch einmal im Fazit. Auch bei Eröffnungen, die er als vollwertige Spielweise für Schwarz ansieht, nutzt Bronzki das Fazit, um komprimiert die zentralen strategischen und taktischen Ratschläge für das weiße Vorgehen zu geben. So kann dessen Länge, so wie etwa zum "verzögerten Stonewall" in Kapitel 14, auch schon mal 1,5 Seiten beanspruchen und sehr detailliert sein, während es sich in anderen Fällen, beispielsweise zum Englund-Gambit in Kapitel 1, auf gerade mal 15 Halbzeilen beschränkt. Unabhängig davon, ob Bronznik den schwarzen Eröffnungsweg für korrekt, spielbar, gerade noch spielbar oder inkorrekt hält - immer erhält der Leser sehr detailliert eine Anleitung, wie er als Anziehender agieren kann (oder aus der Sicht des Autors agieren sollte). Anleitung ist besonders allerdings die ausführliche theoretische Erörterung selbst im jeweiligen Kapitel. Jedes seiner Art beginnt mit einer kurzen Einführung zur gerade behandelten schwarzen Eröffnungsweise, woran sich die gründliche Erörterung anschließt. Bronznik versteht es ungemein gut, den Leser mittels ausführlicher und verständlicher Erörterungen mitzunehmen. Es geht ihm darum, dass der Leser versteht und mit dem gewonnenen Verständnis für eine Eröffnung in der eigenen Partie dem Wesen der Stellung entsprechend seine eigenen guten Züge findet. Dabei hilft er ihm auf´s Pferd, indem er regelmäßig die nach seiner Einschätzung besten Zugalternativen konkret benennt, die dann Weiß in die aussichtsreiche Grundstellung bringen sollen. Bronznik bringt oft das ein, was er unter Einsatz seines eigenen Gehirnschmalzes erkannt hat. So wartet er mit einigen Neuerungen auf. Dies gilt für konkrete Zugvorschläge und Spielweisen wie auch für abstrakte Einschätzungen. Ein paar Zitate, die mich - unter Berücksichtigung dessen, was er dann konkret vorschlägt - beeindruckt haben, da sie , stellvertretend auch für andere, zeigen, wie intensiv Bronznik gearbeitet hat und wie er selbst zu dem steht, was er dem Leser vermittelt: - Seite 14: "Mir blieb nichts anderes übrig, als selbst die Analyse fortzusetzen. Im Endeffekt bin ich zu dem Schluss gekommen, (…)". - Seite 17: "Ehlvest meinte, der Hauptnachteil des schwarzen Konzeptes sei, dass er (…). Ich bestreite diese Erklärung keineswegs, trotzdem scheint sie mir etwas schwammig zu sein. (…) Ich habe mir darüber Gedanken gemacht und bin zu folgendem Schluss gekommen: (…)". - Seite 36: "Damit war ich nicht völlig zufrieden und habe mich entschieden, Ihnen in der Hauptpartie eine Möglichkeit zu präsentieren, (…)". - Seite 173: Ehrlich gesagt, bin ich an dieser Stelle in Verlegenheit geraten. Einerseits schreibe ich das Buch für Weißspieler und bin sozusagen verpflichtet, etwas zu empfehlen, wonach der Anziehende zumindest die leicht besseren Chancen erhält, andererseits aber finde ich, dass gerade gegen diesen weißen Aufbau (…). … und auch die Empfehlungen für Weiß von dem bärenstarken GM Boris Avrukh (…) haben mich nicht wirklich überzeugt. Nach langer Analyse kam ich zu dem Schluss, dass (…)". "1.d4 -Ratgeber gegen Unorthodoxe Verteidigungen" ist insgesamt sehr übersichtlich aufgebaut, was auch für jedes einzelne Kapitel gilt. Ein Literaturverzeichnis, ein Spielerverzeichnis und ein Eröffnungs- und Variantenindex schließen das Werk ab. Die Verarbeitung des Buches ist hervorragend. Es wird erfreulicherweise als Hardcover und mit anspruchsvoller Bindung ausgeliefert. "1.d4 -Ratgeber gegen Unorthodoxe Verteidigungen" ist ein ehrliches, ein überzeugendes Werk, das ich Ihnen ans Herz legen möchte. Als Weißer erfahren Sie, wie Sie Schwarz einen Strich durch die Rechnung machen können, wenn er Ihnen nach 1.d4 "unorthodox kommt". Als Schwarzer erfahren Sie, wovon Sie die Finger lassen sollten, zumindest im Fernschach. Und wie Sie Weiß vielleicht doch mal überraschen und ihm alles abverlangen können, wenn Sie in des Gegners Schrecksekunde Ihre bessere Vorbereitung in die Waagschale werfen können. Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Schachverlag Kania (www.kaniaverlag.de) zur Verfügung gestellt. (Uwe Bekemann) |
New In Chess Yearbook 98
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Editor: Genna Sosonko |
Experts on the Anti-Sicilian
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Verschiedene (GM / IM)
Bis auf Andrew Greet, dessen Titel "nur" IM ist, haben alle Autoren längst den GM-Titel erworben. Und der Beitrag von Greet zählt zu jenen, die mir besonders gut gefallen, denn er versteht es ganz besonders, den Leser "seine" Eröffnung lernen zu lassen, ihre Ideen etc. verinnerlichen zu lassen. Der grundsätzliche Aufbau ist bei allen Artikeln gleich. Nur die "innere Ordnung zweiten Ranges", also die weitere Unterteilung, weicht schon mal ab, was aber angesichts der sehr unterschiedlichen Themen und der damit unterschiedlichen Theoriefülle und -verzweigung nicht überraschen kann. Die Beiträge werden eingeführt mit einer Variantenübersicht, der dann die theoretischen Darstellungen folgen, bevor eine Kapitelzusammenfassung ("Conclusion") oder eine Zusammenfassung über mehrere zusammenhängende Kapitel hinweg ("Overall Conclusion") den Abschluss bildet. Wer die Bücher aus der Reihe "Grandmaster Repertoire" des Verlages kennt, kann sich in Anlehnung an die darin erschienenen Bände ein gutes Bild von "Experts on the Anti-Sicilian" machen. Der Käufer sollte keine umfassende theoretische Behandlung des jeweiligen Themas erwarten, denn diesem Anspruch würde das in meinen Augen sehr gelungene Werk nicht entsprechen können. Es folgt den Prinzipien eines Repertoirebuches, geschrieben insbesondere aus der Perspektive von Schwarz, ebenso gut einzusetzen aber auch von Weiß. "Experts on the Anti-Sicilian" verdient eine besondere Anmerkung: Es gibt inzwischen etliche Eröffnungswerke, die sich mit "Anti-Sizilianern" und viel versprechenden Spielweisen gegen sie beschäftigen, hier aber erhält der Käufer gleich einen ganzen Korb von ihnen in einem einzigen Werk. Wer sich mit "Experts on the Anti-Sicilian" ausrüstet, ist zunächst einmal sehr gut ausgestattet. Hervorzuheben ist weiter, dass in diesem Werk sehr starke Spieler ihre Analysen, Bewertungen etc. darstellen, nicht selten auch Neuerungen anbieten. So erhält der Leser, was etwas abseits aller Hauptlinien nicht selbstverständlich ist, gewissermaßen ein "Großmeister-Repertoire", auch wenn das besprochene Werk nicht in dieser Reihe erschienen ist. Auch durch die besondere Brille des Fernschachspielers ist "Experts on the Anti-Sicilian" eine klare Bereicherung. Dies gilt selbst für die besonders kurzen Artikel, die ein Schlaglicht auf Spezialfälle in der Theorielandschaft werfen. Nur versteht es sich von selbst, dass besonders diese im Fernschach mit Vorsicht einzusetzen sind, weil ein Überraschungseffekt im Vergleich zum Nahschach eine eher kümmerliche Wirkung hätte. Im Fernschach hat der "überraschte" Gegner alle Zeit der Welt, alle Hilfsmittel zu nutzen, um seine Riposte zu finden. Da sollte man schon eine sichere Basis haben, z.B. auch mit einer gut sortierten Datenbank, um das praktische Spiel zu unterfüttern. Im Nahschach muss der Gegner seine Antworten in den Spezialvarianten unter Zeitdruck am Brett finden. Hier können die Spezialvarianten wie ein kräftiges Sommergewitter über den Gegner kommen. Die enge Fixierung in den besonders kurzen Artikeln kann der Leser in ähnlicher Weise nutzen wie die Beiträge in den NIC-Jahrbüchern oder den Werken aus der "SOS"-Reihe. "Experts on the Anti-Sicilian" enthält weder eine Bibliografie noch ein Variantenverzeichnis, das alle Buchinhalte auf einen Blick zur Übersicht anbietet. Beides lässt sich mit dem besonderen Charakter eines "Samplers" erklären, den das Buch zeigt. "Experts on the Anti-Sicilian" ist in meinen Augen für den Schwarzspieler mit Sizilianisch im Repertoire, der sich breit und tief zugleich vorbereiten möchte, ohne gleich etliche verschiedene Werke kaufen zu müssen, ein "Muss", für den Weißspieler eine Quelle mit Ideen und Wissen, die ihm helfen kann, wenn er sich zu einem Abweichen von offenen Linien der Sizilianischen Verteidigung entschließt. Fazit: "Experts on the Anti-Sicilian" ist ein sehr gelungenes und deshalb empfehlenswertes Werk. Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise von der Firma Schach E. Niggemann (www.schachversand.de) zur Verfügung gestellt. |
The Rossolimo Sicilian
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Victor Bologan |
1001 Deadly Checkmates
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John Nunn |
Das Schara-Hennig-Gambit
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Valeri Bronznik |
Your Best Move
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Per Ostman |
The Cutting Edge: Sicilian Najdorf 6.Le3
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Milos Pavlovic |
play the Dutch
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Neil McDonald |
Prepare To Attack
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Gary Lane |
the Sniper
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Charlie Storey |
the Blackmar-Diemer gambit
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Christoph Scheerer |
The Gambit Files
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Bill Harvey |
Play the Najdorf Sicilian
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James Rizzitano |
a ferocious opening repertoire
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Cyrus Lakdawala |
The Improving Annotator, From Beginner to Master
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Dan Heisman |
Gambit Busters
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Sam Collins |
Skandinavisch (aus der starting out-Reihe)
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Jovanka Houska |
Großmeister-Repertoire 1.d4 Band Zwei
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Boris Awruch |
The Zukertort System: A Guide for White and Black
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Grigory Bogdanovich |
Dangerous Weapons: The Caro-Kann
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John Emms, Richard Palliser, Jovanka Houska |